Mit der richtigen Vorbereitung erfolgreich an einer Oldtimer-Rallye teilnehmen

Wer einen Oldtimer besitzt und ihn einmal richtig in Szene setzen will, Spaß am Auto fahren und am tüfteln und obendrein etwas für schöne Landschaft und tolle Straßen übrig hat, für den ist eine Oldtimer Rallye wie geschaffen. Doch bevor die erste Rallye ansteht, sollte man sich über den Ablauf dieser ausreichend informieren.

Szenen wie diese in der Innsbrucker Innenstadt lassen das Herz eines jeden Oldtimer Fahrer höher schlagen. Umringt von Zuschauern bahnt sich der Austin Healey hier seinen Weg.

Als erstes sollte ausgewählt werden, an welcher der zahlreichen Rallyes im In- und Ausland man teilnehmen möchte. Jede der Strecken hat ihren ganz eigenen Charme. Einige verlangen dem Fahrer besonders viel Konzentration ab, auf anderen stehen touristische Sehenswürdigkeiten im Vordergrund. Nähere Informationen zu den einzelnen Strecken und auch darüber, welche Autos zur Rallye zugelassen sind, finden Sie im Netz. (Hier für DeutschlandÖsterreich oder Schweiz)

Um einen Platz als Teilnehmer zu ergattern sollte man sich früh genug anmelden, die Fristen für die meisten Rallyes Enden bereits Ende Februar oder März. Bei übermäßig vielen Anmeldungen kann die frühe Anmeldung entscheidend sein. Die richtige Vorbereitung für eine erfolgreiche Teilnahme ist entscheidend.

Was gilt es bei einer Oldtimer Rallye zu beachten

Um eine Oldtimer Rallye zu gewinnen kommt es nicht darauf an, besonders schnell zu fahren. Vielmehr geht es darum, möglichst wenig Strafpunkte zu kassieren, indem die Fahrer und ihre Beifahrer verschiedene Aufgaben präzise lösen. Diese finden sich in der Regel im Roadbook.
Das Roadbook bekommen Sie meist schon vor dem Start ausgehändigt und es empfiehlt sich, die Prüfungen bereits im Voraus genauer zu studieren. Typisch für Oldtimer Rallyes sind Gleichmäßigkeitsprüfungen. In einer solchen könnte beispielsweise verlangt werden, das Auto auf einer Distanz von 3,2 Kilometern mit durchschnittlich 31 Stundenkilometern zu steuern. Schon kleinste Abweichungen von dieser Vorgabe bedeuten Strafpunkte.

Um sich auf Gleichmäßigkeitsprüfungen bestmöglich vorzubereiten und auch während der Fahrt den Überblick zu behalten empfiehlt es sich die Rallye Co-Pilot App zu nutzen. Man erspart sich gleich vorab die mühsame Rechnerei. Außerdem kann der Co-Pilot während der Fahrt über einen Countdown genau verfolgen wieviel Zeit für die Sonderprüfung noch vorhanden ist, sowie die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeit. Sollte in einer Klasse die Verwendung des Rallye Co-Pilot Apps nicht erlaubt sein, ist es trotzdem alleine zur Vorbereitung überaus hilfreich.

Alternativ kann man auch eine Schnitttabelle mitführen. Ihr kann genau entnommen werden, wie lange ihre Fahrzeit sein sollte. Dazu wird etwa die Seite für 31 km/h aufgeschlagen. Die dort befindliche Schnitttabelle zeigt genau an, wie lange sie bei der geforderten Geschwindigkeit für verschiedene Distanzen brauchen dürfen. Weitere nützliche Hilfsmittel (die auch in der App integriert sind) sind zum Beispiel Wegstreckenzähler und eine mechanische Stoppuhr.

Wie man sich noch vorbereiten kann

Wer sich besonders gut vorbereiten will, liest im voraus Fachzeitschriften oder nimmt an einem Vorbereitungstraining teil. Die richtige und sorgfältige Wartung des Autos im Vorfeld der Teilnahme sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Schließlich müssen oft bis zu mehrere hundert Kilometer pro Tag zurückgelegt werden.

Wenn Sie all diese Hinweise beachten, steht der ersten erfolgreichen Teilnahme an einer Oldtimer Rallye nichts mehr im Weg. Also, anschnallen und los gehts!